Sonntag, 26. Juni 2011
Nach anderthalb Jahren habe ich das erste Mal über das gesprochen, was mich die ganze Zeit kaputt gemacht hat. Nie hat irgendjemand etwas davon gemerkt, die hat irgendjemand genauer hingesehen. Aber genau das hat mir gezeigt, dass ich ohne Probleme auf euch alle verzichten kann. Wahre Freunde hätten gemerkt, dass nicht alles so war, wie ich es euch allen vorgespielt habe. Ich habe gelernt alleine mit Problemen umzugehen und über Kleinigkeiten hinwegzusehen. Ich habe gelernt euch zu hassen und alleine zu kämpfen. Ihr habt mich alle, jeder einzelne, maßlos enttäuscht. Jedes Mal, wenn ich dachte, dass alles besser wird, kam ein weiterer Schlag in die Fresse. Aber eins weiß ich, wenn ich wieder aufgestanden bin, werdet ihr fallen. Fallen und liegen bleiben. Denn ich werde euch liegen lassen, so wie ihr es mit mir gemacht habt.
Freitag, 17. Juni 2011
Und mal wieder sind andere etwas besseres als ich. Ich wirke plötzlich überflüssig. Ich werde zur Nebensache und ihr konzentiriert euch nur noch auf andere. Aber wisst ihr was? Mir ist es egal! Ich brauche euch nicht. keinen einzigen von euch. Ich kam schon immer gut alleine klar, vielleicht sogar besser, als hätte mir jemand von euch geholfen. Warum sollte ich jetzt noch auf ein angewiesen sein?
Dienstag, 14. Juni 2011
Mittwoch, 8. Juni 2011
Ich habe immer wieder die Augen geschlossen und davon geträumt, wieder in deinen Armen zu liegen. Immer wieder. Es war ein Traum, der nie in Erfüllung ging. Nie. Manchmal liege ich nachts im Bett und frage mich, was wohl wäre, hätte es nie mit uns geendet. Eine Frage, auf die ich niemals eine Antwort bekommen werde. Ich hatte nie die Möglichkeit, noch ein einziges Mal mit dir über alles zu reden. Nie. Du hast mir nie die Chance gegeben, dir alles zu sagen, was in mir vorging. Und du hast mir auch nie die Chance gegeben, mich von dir zu verabschieden. Du hast nie gemerkt, wie schwer es mir fiel, dich gehen zu lassen. Und hätte ich einen Wunsch frei, würde ich mir wünschen, dich noch ein einziges Mal zu sehen und dir all das zu erzählen, was ich dir damals nicht sagen konnte.
Montag, 6. Juni 2011
Liebe Yvonne,
auch wenn du weißt, was du mir bedeutest, obwohl man es nicht in Worte fassen kann, werde ich jetzt versuchen, das alles zumindest etwas in Worte zu fassen.
Vor fast zwei Jahren haben wir uns kennengelernt und irgendwie habe ich dir sofort vertraut. Das ist etwas sehr besonderes, normalerweise brauche ich ewig um Vertrauen aufzubauen. Aber irgendwas war von Anfang an da, was uns gezeigt hat, dass wir zusammen gehören. Du weißt wirklich alles über mich. Du merkst sofort, wenn es mir nicht gut geht und ich habe dir so viel zu verdanken. Du warst immer für mich da, egal was war. Wir haben so viel erlebt. Wir haben zusammen gelacht und zusammen geweint. Keiner hat mich bisher weinen gesehen. Außer du. Du fühlst immer mit mir und wir wissen was der andere denkt, ohne ein Wort zu sagen. Was du mir bedeutest? Du bedeutest mir mehr, als mein eigenes Leben. Für dich würde ich sterben! Ich werde immer alles dafür tun, dass es dir gut geht. Und du weißt genau, dass du immer auf mich zählen kannst. Ich hoffe, ich war immer für dich da, wenn du mich gebraucht hast und ich verspreche dir, dass ich es auch immer sein werde. Mit der Zeit bist du für mich wie eine richtige Schwester geworden, die ich nie hatte. Du bist meine zweite, bessere Hälfte. Du gehörst einfach zu mir und ohne dich kann ich mir kein richtiges Leben mehr vorstellen. Ich liebe dich so unglaublich!
In ewiger Liebe,
deine Anny.
Freitag, 3. Juni 2011
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